Montag, 17. November 2014



AC Wissen Einsteiger


Was bedeutet unternehmerisches Investieren?


Was bedeutet Unternehmer sein? Laut wikipedia findet sich folgende Definition:

"Unternehmer ist, wer allein oder mit anderen (Mitunternehmern) unternehmerische Entscheidungen trifft. Im Unterschied zum Manager ist er auch Eigenkapitalgeber."

Unternehmerische Entscheidungen ist an der dieser Stelle das passende Wort.

Eine Entscheidung ist eine Wahl zwischen Alternativen oder zwischen mehreren unterschiedlichen Varianten von einem oder mehreren Entscheidungsträgern in Zusammenhang einer sofortigen oder späteren Umsetzung. Diese kann emotional, zufällig oder rational erfolgen. Eine rational begründete Entscheidung richtet sich nach bereits vorgängig abgesteckten Zielen oder vorhandenen Wertmaßstäben

Was bedeutet das für das Investieren?

Bei einer unternehmerischen Investition ziehen wir die Preissteigerung einer Anlage nicht in den Vordergrund, sondern die rational überlegte Idee, welche wir in die Tat umgesetzt haben oder umsetzen werden. Dabei haben wir eine Entscheidung getroffen, welche unserem Ziel am nächsten kommt. Daraus resultierend wird sich die Idee wiederum als Preissteigerung der Anlage widerspiegeln.

Bei der Idee sind zwei entscheidende Faktoren zu Prüfen:

1) die Zukunftsaussichten (teilweise sehr subjektiv-aber das macht den Unternehmer aus!-)

2) die Wirtschaftlichkeit (Zahlen und Fakten; betriebswirtschaftliche Bewertung)


Wir beschäftigen uns hier mit unterschiedlichen Investments, in Form von Einzeltiteln, oder aber auch einer ganzen Portfolio - Theorie, welcher schließlich eine Idee gegenübersteht.
All dies ist bisher in diesem Blog auch schon beschrieben und erläutert worden und soll das Kerngerüst dieses Blogs darstellen.

Zu verstehen wie ein Markt funktioniert, auf dem wir uns aufhalten ist aber mindestens genau so wichtig.
Sie können auch kein High Tech Unternehmen führen, wenn Sie nicht einmal ihren eigenen Computer einschalten können.

Sonntag, 26. Oktober 2014

InvestmentAC Wissen 
Trendhandel






Aktuelles Musterportfolio









Investment AC Wissen


Einsatz von Sparplänen

Der Einsatz von Sparplänen kann eine clevere Börsenstrategie sein um sich längerfristig ein kleines Vermögen aufzubauen ohne den starken Börsenkursschwankungen ausgesetzt zu sein.

Bei einem Sparplan investiert man regelmäßig, monatlich, quartalsweise oder jährlich in die unterschiedlichsten börsengehandelten Wertpapiere. Dies reicht von einzelnen Aktien über ganze Aktienindices oder auch Rentenpapiere und Rohstoffzertifikate.

Der ganz große Vorteil eines Sparplans ist der psychologische Aspekt des Anlegers. Er muss nicht versuchen den Markt zu timen um zu immer besseren Kursen zu kaufen, sondern er investiert jeden Monat ohne sich jedes Mal neu entscheiden zu müssen. Damit entwickelt sich eine Art von Automatismus.

Ein weiterer Vorteil liegt in der Tatsache, dass der Sparplan sein volles Potential bei fallenden Kursen entfaltet.
Wird ein Kurs günstiger und man behält die Sparrate von beispielsweise 100€ konstant, so erhält man mehr Anteile für sein Geld, je günstiger der Preis der Anlage wird.
Dieses antizyklische Vorgehen hat sich in der Praxis schon sehr oft schon bewährt.
Steigen die Preise der Anlagen dann in der Zukunft kann man sich über satte Gewinne erfreuen, da man ja mehr Anteile kaufen konnte.

Erst wenn die Preise stark steigen und man noch am Anfang des Sparplans steht, hat eine Einmalanlage gegenüber dem Sparplan so seine Vorteile. Doch leider kann man nie 100% bestimmen, wann die Preise für eine Anlage teuer oder billig sind.
Somit muss man bei Einmalanlagen immer den richtigen Zeitpunkt treffen um langfristig hohe Renditen zu erwirtschaften. Dies ist bei einem Sparplan eher zweitrangig.

Das Wichtigste jedoch ist es ein Überblick über die Kostenstruktur zu bekommen. Jährlich werden mehrere Transaktionen durchgeführt, was hohe Gebühren zur Folge hat. Dementsprechend muss man alle Banken miteinander vergleichen, wobei Direktbanken i.d.R. die besten Konditionen bieten.
Auch die eigentlich zu besparenden Produkte sollten möglichst geringe Gebühren aufweisen. Da der Anlagehorizont sehr lange ist, macht jedes Prozent Gebühr der langfristigen Rendite zu schaffen.

Bewährt haben sich in diesem Zusammenhang physisch hinterlegte Indexfonds oder Exchange Trade Funds (ETF) auf marktbreite Indices wie dem MSCI World oder S&P 500. Diese bieten Zugang zu den internationalen Aktienmärkten, haben geringe Gebühren und könne tagtäglich an der Börse veräußert werden.

Mittwoch, 8. Oktober 2014

AC Wissen
Aktien im Alltag

Der Beginn einer jeden Investition beginnt mit einer Idee. Eine Idee die man in die Tat umsetzen will um damit Geld zu verdienen. Doch was könnte das für eine Idee sein? 
Mehrheitlich schauen sich die meisten Börsenakteure irgendwelche Analysen, sei es aus charttechnischer Natur oder auf fundamentaler Ebene an und handeln mehr oder weniger streng nach dieser Analyse.
Grundsätzlich nicht verkehrt, aber die Idee eines unternehmerischen Investieren sieht anders aus.

Am Anfang steht eine Idee

Die Frage stellt sich also, wo sich solche Ideen finden lassen. Die Antwort darauf ist einfach und doch komplex, nämlich überall. Wenn man mit offenen Augen durch den Alltag läuft, wird man so einige Ideen auffinden können, vielleicht nicht auf den ersten Blick. Doch bei genauerer Betrachtung kann sich die eine oder andere Idee tatsächlich entwickeln. Dabei muss es sich nicht zwangsläufig und direkt um eine börsennotierte Aktiengesellschaft handeln.
Doch genau hier kann man beginnen. Stellen wir uns einen „normalen“ Alltag vor.
Morgens nach dem Aufstehen nutzen wir bereits unzählige Produkte von großen investierbaren Aktiengesellschaften. 
Sei es die elektrische Zahnbürste von Philips, die Zahnpasta von Colgate, der Rasierer von Gilette und die Creme´ von Nivea.
Am Frühstückstisch gibt es dann die leckeren Frühstücksflocken von Kellogg, während man im Ipad seine Mails checkt.
Im BMW geht es dann zur Arbeit oder auch in der Bahn (gefertigt von Alstom). Die Arbeit ist zum Beispiel Siemens. 
In der Mittagspause geht es zu McDonalds oder Starbucks und am Abend gibt es eine Tiefkühlpizza von Wagner und eine Flasche Becks.

Zugegeben ist dies nur ein fiktiver Alltag, aber dennoch durchaus denkbar!?
Es geht auch nicht um die Diskussion McDonalds oder Burger King, sondern darum wie Sie es machen.
Welche Produkte verwenden Sie und vor allem, warum?
Weil Sie von dem Produkt, dem Service begeistert sind?
Weil Sie der Firma vertrauen? Weil Sie glauben die Firma geht noch lange nicht Pleite? Sie arbeiten ja schließlich dort. Oder kaufen Sie ein Produkt mir einer langen Gewährleistung von einer Firma die nächste Woche die Insolvenz anmeldet?
Viele dieser Produkte sind einfach unerlässlich für unseren Alltag. Viele dieser Firmen haben zudem noch regelrechte Monopolstellungen in „Ihrem“ Markt. 
Stellt sich doch nun die Frage warum sollen wir von Ihnen nicht auch finanziell profitieren?

Der Supermarkt

Sehr viele Ideen lassen sich vor allem im Supermarkt finden.
Stellen Sie sich mal vor einen Supermarkt und denken Sie darüber nach, welche Produkte führt der Supermarkt bzw. muss er führen um weiterhin seine Umsatzzahlen aufrecht zu erhalten?
Welche Schokolade essen Sie am liebsten? Milka oder Lindt?
Glaubensfrage die nur Sie beantworten können.
Greifen Sie nach dem Produkt und auf der Rückseite werden Sie lesen können um welche Firma es sich handelt die ihre Lieblingsschokolade herstellt. Finden Sie dort mal nichts vor, hilft Google.

Sie sehen man ist mehr von Investmentideen umgeben als wir uns auf den ersten Blick vorstellen können. Nicht jede Idee eignet sich auch direkt als Investment.
Dafür muss man sich in das Zahlenwerk eines Unternehmens einarbeiten um festzustellen ob diese Firma auch nachhaltig Geld verdient. Und man muss sich selbst einen Kaufpreis vorstellen den man wirklich bereit ist zu zahlen. Der Vorteil an der Börse: Es kann sogar vorkommen dass man viel weniger bezahlen muss.

Eine „Börsenweisheit“, von der ich selbst sehr überzeugt bin, sagt, man solle nur das Kaufen was man wirklich versteht. 
Hier bietet es sich tatsächlich an etwas wirklich zu verstehen. Das Produkt womit die Firma ihr Geld verdient können Sie jederzeit testen und für gut oder schlecht erachten.
Meiner Meinung nach halte ich es auch durchaus für sinnvoller solch einem Unternehmen mein Geld anzuvertrauen, als einer Bank die mein Geld in südeuropäische Staaten oder anderswo investiert. 

 Gehen Sie mit offenen Augen durch die Investmentwelt. Nicht die Menschen die in einen Markt wild zocken sind reich geworden, sondern die die sich Gedanken gemacht haben und Ideen in die Tat umgesetzt haben.





Sonntag, 5. Oktober 2014

Investment AC Marktanalyse

Kaufsignal im S&P 500 (kurzfristige Tradingchance)

Aktuell ergibt sich ein Kaufsignal im S&P 500. Auf Wochenbasis ergibt sich ein Reversal Signal im Kerzenchart als Hammer, im wichtigen Unterstützungsbereich bei ca. 1950 Punkten.

Des Weiteren besteht aktuell die Möglichkeit auf eine Jahresendralley, sowie einige positive Überraschungen in der im Oktober beginnenden Berichtssaison in Amerika.
Die letzten Arbeitsmarkt Daten zeigen eine Erholung am Arbeitsmarkt an.
Dies ist in den letzten Wochen und Monaten vielfach erwartet worden.
Der fear and greed Index zeigt aktuell als Kontraindikator eine sehr ängstliche Stimmung an den Märkten: http://money.cnn.com/data/fear-and-greed//

Somit ergibt sich durchaus die Möglichkeit bis Ende des Jahres 6-10% zu gewinnen.
Einstieg erfolgt bei 1975 punkten und/oder bei 1950 punkten.
Stoploss bei einem Wochenschlusskurs unterhalb von: 1924 punkten.




Disclaimer:
Diese Analyse stellt keine Anlageempfehlung oder Anlageberatung dar, sondern dienen lediglich dem Zweck zur Information. Der Handel mit Wertpapieren ist mit Risiken verbunden und kann zum Totalverlust führen. Der Autor ist zum Zeitpunkt der Analyse nicht in den besprochenen Wertpapieren investiert. Behält sich jedoch vor dies nach Veröffentlichung zu tun.

Freitag, 3. Oktober 2014

AC Wissen 

Folienpräsentation zum Thema Indexinvestieren mit praktischem Beispiel
















Donnerstag, 25. September 2014

Investment AC Wissen Einsteiger

Der Zinseszinseffekt mit praktischem Einsatz des Kindergeldes

Das Wunder des Zinseszins ist die wichtigste Komponente in der Geldanlage und des Investierens und darf in keinem Fall unterschätzt werden. Im Internet gibt es jede Menge Fallbeispiele wie zum Beispiel die fiktive Geschichte des Josefpfennings. Wen das interessiert, es lohnt sich auf jeden Fall mal danach zu googeln. Es würde aber zu lange dauern es hier im Einzelnen zu erläutern.

Viel wichtiger ist es zu verstehen, dass der Zinseszinseffekt ein exponentielles Wachstum darstellt.
Dies ermöglicht es auch aus kleinen Beträgen ein beachtliches Vermögen aufzubauen nur wenn man lang genug den Zinseszins Effekt ausnutzt.

Um nachfolgend diesen Effekt zu veranschaulichen, stellen wir uns vor, dass wir uns gerade in der glücklichen Lage befinden und sehr bald Eltern werden. Eine positive Ausprägung besteht darin das es aktuell 184€ Kindergeld für das erste Kind gibt. Von den zwei Großelternteilen denen das Wohlbefinden des Kindes an erster Stelle steht wollen auch etwas für die Zukunft des Kindes geben. Sagen wir jedes Großelternteil steuert 33€ im Monat hinzu. Auf diese Art und Weise bekommen wir ganze 250€ im Monat zusammen und das Kind ist nicht einmal geboren;)

Nun sind wir ganz diszipliniert und legen das Geld zwanzig Jahre zur Seite.

Bedeutet 250€ *12 Monate * 20 Jahre ergibt eine Gesamtsumme von 60.000€.

Nun haben diese 60.000€ in zwanzig Jahren nicht mehr dieselbe Kaufkraft wie heute. Ich setzte einfach mal eine Inflation von ca. 1,2% (Ob realistisch oder nicht spielt an dieser Stelle erstmal keine Rolle)an und komme auf einen Endbetrag von 52.203,58€. Für geschenktes Geld erstmal nicht schlecht. Aber bei weitem nicht erstrebsam.

Schauen wir uns an was passiert wenn man eine jährliche Rendite von 3%, ohne Inflation (der Einfachheit halber) erzielt und monatlich 250€ spart. Es kommt ein Betrag von 81.921,05€ ohne Steuern heraus.

Was passiert mit einer jährlichen Rendite von 5% mit den selben Parametern. Ganz einfach. Wir erhalten eine Betrag von 101.884,47€ schon wesentlich besser und fast doppelt soviel als wenn es die Inflation "anfrisst".

In den letzten 40 Jahren hat es der Marktbreite Aktienindex der USA, der S&P 500 auf eine jährliche Rendite von ca. 9,6% p.a. gebracht. Und das trotz der Krisen 1987 an den Börsen, trotz des Vietnams Krieges, trotz einer Ölkrise, trotz eines kalten Krieges, trotz einer Russlandkrise, trotz einer geplatzten Internetblase, trotz eines Terroranschlages, trotz einer globalen Finanzkrise in der viele Menschen ihre Jobs verloren haben.

Aus diesem Grund ist in meinen Augen eine jegliche Diskussion über die Sicherheit der Aktienmärkte für mich äußerst bedeutungslos.

Jetzt schauen wir uns an, was passiert wäre wenn wir unser Kindergeld über zwanzig Jahre investiert hätten.

Wir erhalten einen Betrag von 172.750,44€ vor Gebühren und Steuern.
Steuern werden allerdings erst bei Verkauf fällig...
Und das ohne ein Aktives zutun oder handeln von Aktien... 

Und nun noch ein Beispiel von der Investmentlegende Warren Buffett. Er erzielte mit seiner Investmentholding Berkshire Hathaway in den letzten 40 Jahren eine durchschnittliche Rendite von ca 19%. Auf unser Kinder Geld mit einer Laufzeit von 20 Jahren ergibt das ein Kapital von rund 547.326,87€ nicht schlecht für jemanden mit Anfang zwanzig und geschenktem Geld..;)

Ich will jetzt keine falschen Hoffnungen wecken, sondern lediglich aufzeigen was der Zinseszins Effekt für eine Mächtigkeit hat! Und genau diese gilt es zu nutzen!
Probieren Sie es mal selber: 


Wie man diese Idee in die Tat umsetzt und von den Schwankungen am Aktienmarkt profitieren kann und gleichzeitig das Risiko  mit Hilfe von Sparplänen senken kann, davon schreibe ich in meinem nächstem post.

Montag, 15. September 2014

AC Wissen

Die Effizienz eines Unternehmens

Wie in meinem ersten Post bereits veröffentlicht, ist es überaus wichtig für ein Unternehmen und insbesondere für den Investor das dieses nachhaltig Geld verdient.

Entgegen den Vorstellungen der Wall Street und vielen Anlegern halte ich es für überaus wichtig, dass das Unternehmen seinen nach Möglichkeit gesamten Gewinn im Unternehmen belässt und nicht als Dividende ausschüttet!

Aber nur unter einer Bedingung. Es muss effizient sein.
Doch wie kann ich als Anleger genau das Messen?

Hier bietet sich wiederum ein Blick in die Bilanz des Unternehmens an. Für diejenigen die nicht die gesamten Bilanzen eines jeden Unternehmens zur Verfügung hat. Hier eine Quelle wo man sich solche übersichtlich zeigen lassen kann. Insbesondere Die Unternehmen die Im Dow Jones Index gelistet sind werden hier kostenlos veröffentlicht:

https://research.valueline.com/research#list=dow30&sec=list

Doch welche Kennzahl suchen wir jetzt? Die Eigenkapitalrendite (hier MCD;Quelle: ValueLine):





Der Durchschnitt der amerikanischen Unternehmen im Bezug auf die Eigenkapitalrendite liegt bei ca 12%.
Somit fällt hier deutlich auf, dass die Mc Donalds zur jeder Zeit über diesem Wert lag.
Bilden wir hier einen Durchschnitt über die letzten 10 Jahre erhalten wir einen Wert von 28,69%!!

Wie berechnet sich diese Kennzahl?
Man betrachtet den Gewinn des Unternehmens und setzt ihn ins Verhältnis zum Eigenkapital. Ganz einfach.

Was sagt diese Kennzahl nun aus?
Jeder Dollar den dieses Unternehmen verdient und im Unternehmen belässt kann so profitabel eingesetzt werden, dass eine Rendite auf diesen Dollar von ca. 28,69% erzielt werden kann.

Deswegen macht es keinen Sinn sich diesen Dollar als Dividende ausschütten zu lassen und zusätzlich noch Steuer und Soli drauf zahlen zu müssen.
Bedeutet für uns in Deutschland das  25%+Soli+Kirchensteuer abgezogen werden, sodass unterm Strich nur noch ca 0,73 Dollar übrig bleiben. Und auf diese 0,73 Dollar muss ich nun eine Rendite erwirtschaften die aus diesen 0,73 Dollar nächstes Jahr 1,2869 Dollar macht. Bedeutet ich müsste eine Rendite von ca. 76% Prozent erwirtschaften.

Unternehmerisch ergibt sich bei der Betrachtung der Eigenkapitalrendite aber folgendes Problem was es genauer zu Prüfen gilt.

Stellen Sie sich vor Sie erwirtschaften 1 $ Gewinn. In Ihrer Bilanz stehen 100$ Aktiva Vermögen und Ihr Eigenkapital beträgt 1$. Dann haben Sie zwar eine Eigenkapitalrendite von 100% aber eine Gesamtkapitalrendite von nur 1%. Dieser Effekt heißt Leverage Effekt. Man hebelt über Fremdkapital seine Gewinnmarge.
Das es sich dabei nicht um eine nachhaltige Eigenkapitalrendite handelt liegt auf der Hand. Aus diesem Grund gilt es die Eigenkapitalquote des Unternehmens zu überprüfen um eine Aussage treffen zu können wie das Unternehmen finanziert ist.
Der Fokus soll dabei ganz gewiss auf konservativ finanzierte Unternehmen liegen.
Bedeutet man berechnet den Anteil des Eigenkapitals auf die Bilanzsumme. Bei dem vorherigen Beispiel wäre damit eine Eigenkapitalquote von 1% zustande gekommen.

Am Beispiel MCD (Quelle: finanzen.net):
Eigenkapital: 16.009,70 Mio. USD
Bilanzsumme: 36.626,30 Mio USD

Macht eine Eigenkapitalquote von ca. 43,71%.

Handelt es sich jetzt hierbei um ein konservativ finanziertes Unternehmen??

Daraus eine konkrete Antwort abzuleiten wäre falsch. Das ist etwas was jeder für sich selbst entscheiden muss.
Als Hilfestellung kann man sich die Eigenkapitalquoten aus der Peer Group betrachten und auswerten. Oder man schaut sich an was das Unternehmen für Fremdkapital bezahlt. Mit einem A2 Rating nämlich so gut wie nichts. Es kann sich über die nächsten 45 Jahre aktuell mit 4% Geld am Markt leihen.
Desweiteren kann man sich anschauen aus welchem Bereich die Verbindlichkeiten kommen. Sind es kurzfristige Verbindlichkeiten z.B. das Fleisch für den BigMäc? Oder handelt es sich dabei um langfristige Schulden?
Auf finanzen.net sind langfristige Schulden mit ca. 17.301,06 Mio USD ausgewiesen. Macht also eine Langzeit Fremdkapitalquote von ca. 47,23%.
In meinen Augen ist eine solche Quote als durchaus konservativ zu erachten und betriebswirtschaftlich sinnvoll.
Hochgerechnet auf die Bilanzsumme ergibt sich außerdem eine Gesamtkapitalrendite von aktuell ca.19,4%.

Also denken Sie mal darüber nach ob es wirklich sinnvoll ist in ein Unternehmen zu investieren welches hohe Dividenden ausschüttet.

"Das Ziel sollte sein, eine Aktie ohne Dividendenausschüttung zu kaufen, die über eine Periode von 30 Jahren unter Berücksichtigung der Zinseszinsen eine jährliche Rendite von 15% liefert und dafür nur einmal, nämlich am Ende der Periode, 35% Steuern zu zahlen. Dies ergibt eine jährliche Rendite nach Steuern von 13,4%."
Charlie Munger, Forbes, 22. Januar 1996







AC Wissen 
Handelssystem einfach


//////////////////////////////////
// Hammer
//////////////////////////////////



// The candle looks like a hammer, as it has a long lower wick 
// and a short body 
// at the top of the candlestick 
// with little or no upper wick. 
// (..) most traders say the lower wick must be two times greater than the size of the body 


var: body, bodylow, bodyhigh, range, lowerwick;

// Handelsspanne = Grösse der ganzen Kerze
range=h-l;

// GRösse des Körpers
body=o-c;
if body<0 then body = -body;

// unteres und oberes Ende des Körpers
if o>c then bodylow=c;
if o<c then bodylow=o;

if o>c then bodyhigh=o;
if o<c then bodyhigh=c;

// unterer Schatten
lowerwick=bodylow-l;


// "..The candle looks like a hammer, as it has a long lower wick.."

// --> oberhalb von 70% der Kerze
if bodylow>l+0.7*range then

// "..and a short body "

// -> Körper <25% der gesamten Kerze
if body<range*0.25 then

// "..at the top of the candlestic.."
// "..with little or no upper wick. "

// Oberteil des Körpers in Top 10% der Kerze
if bodyhigh>h-0.1*range then

// "(..) most traders say the lower wick must be two times greater than the size of the body "

if lowerwick>body*2 then

// IM ABWÄRTSTREND 2 - SMA5 2% unter SMA20
if average(c,5)<average(c,20)*0.98 then

buy next bar market;

// VERKAUF nach 10 Tagen

if barssinceentry>9 then sell at market;







//////////////////////////////////
// GOLDEN CROSS mit SMA-200 Filter
//////////////////////////////////

if Average(close,20)<Average(close,50) then
  if Average(close,20)[1]>Average(close,50)[1] then
    if Average(close,200)<Average(close,50) then
       buy next bar at market;
    
if average(close,20)>Average(close,50) then
   sell next bar at market;
   
if average(close,50)<Average(close,200) then 
  sell next bar at market;

Dienstag, 2. September 2014

Investment AC Wissen Einsteiger

Führen Sie Buch!


Jedes Unternehmen kann noch so gut geführt werden, kann die fettesten Gewinne erwirtschaften, kann die herausragendste Monopolstellung aufweisen und richtig Kohle verdienen. Doch ohne eine gute Buchführung wird es sich nicht zwangsläufig und nachhaltig auf dem Markt aufhalten können.

Stellen Sie sich vor ein Unternehmen weißt genau diese Fähigkeiten auf und verdient jeden Monat ungeheure Summen an Geld, weiß aber beispielsweise nicht wo dieses Geld herkommt und wo welche Kosten in welcher Höhe liegen.
Unvorstellbar, nicht wahr!?

So lange jeden Monat eine positive Einnahme (Cash Flow) generiert wird ist es ja alles kein Problem.
Man kann fast immer so weitermachen, ohne aber wirklich effizient die verfügbaren Ressourcen einzusetzen.

So weit so gut. Doch was ist wenn es eine "Krise" gibt?
Was wenn die Einnahmen nicht mehr regelmäßig fließen?
Was wenn die Gläubiger Ihr Geld haben wollen?
Was wenn ein unvorhergesehen negatives Ereignis eintritt?

Was dann?

Dann wird genau diese Unternehmen regelrechte Schwierigkeiten haben sich weiterhin auf dem Markt zu etablieren.

Warum schreibe ich das Ganze?
Die Parallelen zwischen Ihrem Privatleben und die Tätigkeiten eines Unternehmens sind erschreckend identisch.
Nur die Begrifflichkeiten sind manchmal anderes. So heißt es statt Cash Flow: Lohn/Gehalt.
Auch Sie sollten sich gegen unvorhergesehenden Risiken (Krisen) absichern, Rücklagen bilden und Ihre Ausgaben genau überwachen und gegebenenfalls Einsparungen treffen, die Investitionsquoten erhöhen.
Genau das was ein erfolgreiches Unternehmen auch macht. Um Krisen zu überstehen.

Doch leider muss ich immer wieder feststellen, dass das "Buch führen" des eigenen Lebens von kaum jemanden wahrgenommen wird. Und dabei ist es um einiges einfacher als das von unserem Unternehmen und kostet fast nicht. Nur ein kleines Heft und jede Woche eine halbe Stunde Zeit. Also die Werbezeit des Sonntagabend Films auf RTL.

Nur die Ausgaben den Einnahmen asymetrisch gegenüberstellen, mit Datum versehen, am Ende des Monats alles addieren und subtrahieren. Mit Erschrecken feststellen wie viel Geld man diesen Monat wieder einmal für den leckeren Wein ausgegeben hat.Fertig!
Das ganze mal über ein halbes Jahr konsequent durchführen (um auch alle Kosten zu erfassen, wie z.B die jährliche Versicherungsprämie) und so hat man eine genaue Vorstellung davon wo, welche Kosten, in welcher Höhe anfallen.

Nur auf diese Art und Weise lassen sich Sparpotentiale ermitteln, welche für das regelmäßige Investieren von hoher Bedeutung sind, ohne die Lebensqualität einzuschränken. Auch kleine Beträge summieren Sich zu hohen Beträgen zusammen und können durch Ausnutzen des Zinseszinseffekts enorme Summen ergeben.

Mein Investment Tipp der Woche:
Eine zu 100% sichere Anlageform, welche bis zu 15% p.a. Rendite bringt!?
Ganz einfach: Gleichen Sie Ihr Dispot aus!

In diesem Sinne! Führen Sie Buch! Seien Sie erfolgreich!


Samstag, 30. August 2014

Investment AC Wissen

Die Bewertung eines Unternehmens nach dem Gewinn

Bei jedem Investment das man in seinem Leben tätigt ist mit Sicherheit die Erste Frage:

Wie viel bringt mir das?

Die Idee eines Investment besteht darin eine Rendite auf sein eingesetztes Kapital (nicht zwangsläufig Geld) Geld  zu erhalten.
Die Rendite ist letztendlich eine Prämie die ich für mein unternehmerisches Handeln bekomme.
Als Rendite in Wertpapiergeschäften und Unternehmensbeteiligungen spricht man von Zinsen und Dividenden, welche sich grundlegend voneinander unterscheiden.
Letztendlich ist aber der Prozentsatz alles entscheidend, ob nun Zins oder Dividenden.

Die  Renditeberechnung ist sehr simpel. Man teilt die "Prämie" durch sein eingesetztes Kapital und erhält den Prozentwert.
Beispiel: 4€ Prämie ; 100€ Kapital    -> 4€/100€=0,04 was einer Rendite von 4% entspricht.

Kommen wir zu unseren Unternehmen.
Ein Unternehmen produziert und verkauft in aller Regel irgendeine Form von Gütern.
Es gibt einen Wareneinsatz und einen Verkaufserlös. Der Gewinn der sich aus der Differenz der zwei Größen ergibt, ist die Rendite,welche das Unternehmen für sein eingegangenes Risiko an "Prämie" erhält.

Betrachten wir ein Unternehmen wie Beispielsweise Mc Donald´s. Wenn man sich die Bilanz dieses Unternehmens aufruft (kostenlos im Internet verfügbar) stellt man fest das dieses Unternehmen im Jahr 2013 einen Gewinn  von $ 5,55 pro Aktie erzielt hat.
Um diese $ 5,55 als "Prämie" (Gewinnrendite) nun zu bekommen muss man aktuell ca. $ 94 auf den Tisch legen.
Für eine ganz normale Renditeberechnung wie oben kurz erwähnt sieht die Rechnung nun folgendermaßen aus.
$ 5,55/$ 94 = 0,059
Was einer Rendite von 5,9% entspricht.
Beteiligt man sich nun an dem Unternehmen Mc Donald´s bekommt man aktuell für sein eingegangen Risiko 5,9% Rendite.

Selbstredend ist das keine erstrebenswerte Rendite für das eingegangene unternehmerische Risiko.
Schaut man sich nun aber die Entwicklung der Gewinne in den letzten 15 Jahren an (in denen wir sehr starke Krisen hatten), werden wir folgendes feststellen:
Der Gewinn ist stetig gestiegen:





Das steigen der Gewinne lässt sich ganz einfach mit Hilfe einer Statistischen Formel berechnen:


Wobei sich n berechnet aus aktuellen Jahr- dem ersten gemessen Jahr.
Hier 2013-1998 =15
Xn =Gewinn 2013
X1 = Gewinn 1998

Tippt man diese Formel nun in den Taschenrechner ein wird man auf einen Prozentsatz von ca. 10,39% kommen.

Das ist der Wert den der Gewinn in den letzten 15 Jahren im Durschnitt gewachsen ist.
Würde bedeuten wenn es so bleibt wie es ist bekommen Sie aktuell eine Gewinnrendite von 5,9% mit einer jährlichen Steigerung von ca.10,39%.
Nicht schlecht, oder?

Wenn man dies mit den aktuellen Renditen auf dem Anleihemarkt vergleicht ist das jedenfalls nicht die schlimmste Rendite.
Aber es geht noch besser!
Wie?
Ganz einfach. Das Unternehmen behält den Großteil der Gewinne! Aktuell etwa 50%.
Diese 50% werden im Unternehmen verwendet und bringen ebenfalls Renditen!
Da es sich bei der MCD (Tickerkürzel an der Börse) um ein Hochprofitables Unternehmen handelt, sind diese Renditen sehr hoch.

Hier spricht man von einer Eigenkapitalrendite.
Aber dazu beim nächsten Mal mehr...

Hier entsteht in Kürze ein Blog zum Thema Investments...