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Aktien im Alltag
Der Beginn einer jeden Investition beginnt mit einer Idee.
Eine Idee die man in die Tat umsetzen will um damit Geld zu verdienen. Doch was
könnte das für eine Idee sein?
Mehrheitlich schauen sich die meisten
Börsenakteure irgendwelche Analysen, sei es aus charttechnischer Natur oder auf
fundamentaler Ebene an und handeln mehr oder weniger streng nach dieser
Analyse.
Grundsätzlich nicht verkehrt, aber die Idee eines
unternehmerischen Investieren sieht anders aus.
Am Anfang steht eine
Idee
Die Frage stellt sich also, wo sich solche Ideen finden
lassen. Die Antwort darauf ist einfach und doch komplex, nämlich überall. Wenn
man mit offenen Augen durch den Alltag läuft, wird man so einige Ideen
auffinden können, vielleicht nicht auf den ersten Blick. Doch bei genauerer
Betrachtung kann sich die eine oder andere Idee tatsächlich entwickeln. Dabei
muss es sich nicht zwangsläufig und direkt um eine börsennotierte
Aktiengesellschaft handeln.
Doch genau hier kann man beginnen. Stellen wir uns einen
„normalen“ Alltag vor.
Morgens nach dem Aufstehen nutzen wir bereits unzählige
Produkte von großen investierbaren Aktiengesellschaften.
Sei es die elektrische
Zahnbürste von Philips, die Zahnpasta von Colgate, der Rasierer von Gilette und
die Creme´ von Nivea.
Am Frühstückstisch gibt es dann die leckeren
Frühstücksflocken von Kellogg, während man im Ipad seine Mails checkt.
Im BMW geht es dann zur Arbeit oder auch in der Bahn
(gefertigt von Alstom). Die Arbeit ist zum Beispiel Siemens.
In der
Mittagspause geht es zu McDonalds oder Starbucks und am Abend gibt es eine Tiefkühlpizza
von Wagner und eine Flasche Becks.
Zugegeben ist dies nur ein fiktiver Alltag, aber dennoch
durchaus denkbar!?
Es geht auch nicht um die Diskussion McDonalds oder Burger
King, sondern darum wie Sie es machen.
Welche Produkte verwenden Sie und vor allem, warum?
Weil Sie von dem Produkt, dem Service begeistert sind?
Weil Sie der Firma vertrauen? Weil Sie glauben die Firma
geht noch lange nicht Pleite? Sie arbeiten ja schließlich dort. Oder kaufen Sie
ein Produkt mir einer langen Gewährleistung von einer Firma die nächste Woche
die Insolvenz anmeldet?
Viele dieser Produkte sind einfach unerlässlich für unseren
Alltag. Viele dieser Firmen haben zudem noch regelrechte Monopolstellungen in
„Ihrem“ Markt.
Stellt sich doch nun die Frage warum sollen wir von Ihnen nicht
auch finanziell profitieren?
Der Supermarkt
Sehr viele Ideen lassen sich vor allem im Supermarkt finden.
Stellen Sie sich mal vor einen Supermarkt und denken Sie
darüber nach, welche Produkte führt der Supermarkt bzw. muss er führen
um weiterhin seine Umsatzzahlen aufrecht zu erhalten?
Welche Schokolade essen Sie am liebsten? Milka oder Lindt?
Glaubensfrage die nur Sie beantworten können.
Greifen Sie nach dem Produkt und auf der Rückseite werden
Sie lesen können um welche Firma es sich handelt die ihre Lieblingsschokolade
herstellt. Finden Sie dort mal nichts vor, hilft Google.
Sie sehen man ist mehr von Investmentideen umgeben als wir
uns auf den ersten Blick vorstellen können. Nicht jede Idee eignet sich auch
direkt als Investment.
Dafür muss man sich in das Zahlenwerk eines Unternehmens
einarbeiten um festzustellen ob diese Firma auch nachhaltig Geld verdient. Und
man muss sich selbst einen Kaufpreis vorstellen den man wirklich bereit ist zu
zahlen. Der Vorteil an der Börse: Es kann sogar vorkommen dass man viel weniger
bezahlen muss.
Eine „Börsenweisheit“, von der ich selbst sehr überzeugt
bin, sagt, man solle nur das Kaufen was man wirklich versteht.
Hier bietet es sich
tatsächlich an etwas wirklich zu verstehen. Das Produkt womit die Firma ihr
Geld verdient können Sie jederzeit testen und für gut oder schlecht erachten.
Meiner Meinung nach halte ich es auch durchaus für sinnvoller solch einem Unternehmen mein Geld anzuvertrauen, als einer Bank die mein Geld in südeuropäische Staaten oder anderswo investiert.
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