Mittwoch, 8. Oktober 2014

AC Wissen
Aktien im Alltag

Der Beginn einer jeden Investition beginnt mit einer Idee. Eine Idee die man in die Tat umsetzen will um damit Geld zu verdienen. Doch was könnte das für eine Idee sein? 
Mehrheitlich schauen sich die meisten Börsenakteure irgendwelche Analysen, sei es aus charttechnischer Natur oder auf fundamentaler Ebene an und handeln mehr oder weniger streng nach dieser Analyse.
Grundsätzlich nicht verkehrt, aber die Idee eines unternehmerischen Investieren sieht anders aus.

Am Anfang steht eine Idee

Die Frage stellt sich also, wo sich solche Ideen finden lassen. Die Antwort darauf ist einfach und doch komplex, nämlich überall. Wenn man mit offenen Augen durch den Alltag läuft, wird man so einige Ideen auffinden können, vielleicht nicht auf den ersten Blick. Doch bei genauerer Betrachtung kann sich die eine oder andere Idee tatsächlich entwickeln. Dabei muss es sich nicht zwangsläufig und direkt um eine börsennotierte Aktiengesellschaft handeln.
Doch genau hier kann man beginnen. Stellen wir uns einen „normalen“ Alltag vor.
Morgens nach dem Aufstehen nutzen wir bereits unzählige Produkte von großen investierbaren Aktiengesellschaften. 
Sei es die elektrische Zahnbürste von Philips, die Zahnpasta von Colgate, der Rasierer von Gilette und die Creme´ von Nivea.
Am Frühstückstisch gibt es dann die leckeren Frühstücksflocken von Kellogg, während man im Ipad seine Mails checkt.
Im BMW geht es dann zur Arbeit oder auch in der Bahn (gefertigt von Alstom). Die Arbeit ist zum Beispiel Siemens. 
In der Mittagspause geht es zu McDonalds oder Starbucks und am Abend gibt es eine Tiefkühlpizza von Wagner und eine Flasche Becks.

Zugegeben ist dies nur ein fiktiver Alltag, aber dennoch durchaus denkbar!?
Es geht auch nicht um die Diskussion McDonalds oder Burger King, sondern darum wie Sie es machen.
Welche Produkte verwenden Sie und vor allem, warum?
Weil Sie von dem Produkt, dem Service begeistert sind?
Weil Sie der Firma vertrauen? Weil Sie glauben die Firma geht noch lange nicht Pleite? Sie arbeiten ja schließlich dort. Oder kaufen Sie ein Produkt mir einer langen Gewährleistung von einer Firma die nächste Woche die Insolvenz anmeldet?
Viele dieser Produkte sind einfach unerlässlich für unseren Alltag. Viele dieser Firmen haben zudem noch regelrechte Monopolstellungen in „Ihrem“ Markt. 
Stellt sich doch nun die Frage warum sollen wir von Ihnen nicht auch finanziell profitieren?

Der Supermarkt

Sehr viele Ideen lassen sich vor allem im Supermarkt finden.
Stellen Sie sich mal vor einen Supermarkt und denken Sie darüber nach, welche Produkte führt der Supermarkt bzw. muss er führen um weiterhin seine Umsatzzahlen aufrecht zu erhalten?
Welche Schokolade essen Sie am liebsten? Milka oder Lindt?
Glaubensfrage die nur Sie beantworten können.
Greifen Sie nach dem Produkt und auf der Rückseite werden Sie lesen können um welche Firma es sich handelt die ihre Lieblingsschokolade herstellt. Finden Sie dort mal nichts vor, hilft Google.

Sie sehen man ist mehr von Investmentideen umgeben als wir uns auf den ersten Blick vorstellen können. Nicht jede Idee eignet sich auch direkt als Investment.
Dafür muss man sich in das Zahlenwerk eines Unternehmens einarbeiten um festzustellen ob diese Firma auch nachhaltig Geld verdient. Und man muss sich selbst einen Kaufpreis vorstellen den man wirklich bereit ist zu zahlen. Der Vorteil an der Börse: Es kann sogar vorkommen dass man viel weniger bezahlen muss.

Eine „Börsenweisheit“, von der ich selbst sehr überzeugt bin, sagt, man solle nur das Kaufen was man wirklich versteht. 
Hier bietet es sich tatsächlich an etwas wirklich zu verstehen. Das Produkt womit die Firma ihr Geld verdient können Sie jederzeit testen und für gut oder schlecht erachten.
Meiner Meinung nach halte ich es auch durchaus für sinnvoller solch einem Unternehmen mein Geld anzuvertrauen, als einer Bank die mein Geld in südeuropäische Staaten oder anderswo investiert. 

 Gehen Sie mit offenen Augen durch die Investmentwelt. Nicht die Menschen die in einen Markt wild zocken sind reich geworden, sondern die die sich Gedanken gemacht haben und Ideen in die Tat umgesetzt haben.





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